Lisp Kurzanleitung

Hier der erste Teil einer LISP einleitung.

Die LISP Syntax

Ich habe vorhin von Standarisierung der Sprache
gesprochen. Nun mag sich der ein oder andere Fragen
"Warum Standarisieren, eine Programmiersprache
ist ja schon ein Standart". Das ist auch soweit
richtig, denn eine Programmiersprache wird in
ihrer Syntax deffiniert und bekommt somit
einen Namen. Jedoch ist es meisst nicht deffiniert,
welche eingebetteten Funktionen eine
Programmiersprache besitzen muss, oder welche
Strukturen zur Flusskontrolle implementiert sein müssen.

In LISP werden Funktionen in Klammern geschrieben.

(meinefunktion argument1 argument2)
(meinefunktion (zweitefunktion argument1) argument2))

Wie in jeder Programmiersprache gibt es auch in LISP
standartfunktionen zur dateieingabe und Ausgabe. Wie
diese Funktionen benannt werden, und welche anderen
Funktionen noch deffiniert sein müssen gibt der Common
Lisp standart vor.

Am ende kann man es dann drehen und wenden wie man
möchte, es gibt nur Klammern (Bereichsbegerenzung),
Funktionen (Ändern deren Argumente und
geben Werte zurück) und Variablen. Nun werden
wiederum die 3 vorherigen Elemente in Gruppen
Unterteilt. So gibt es Listen, Lamda Konstrukte usw.

Funktionen

Eine Funktion wird in Lisp deklariert indem man die defun Funktion voranstellt.

(defun einefunktion ()
 "Hallo Welt!"
)

Im eigentlichen Lisp gibt es keinerlei rückgabewert
anweisung, in Common Lisp jedoch schon. Standartmäsig
wird bei einer Funktion immer der letzte Ausdruck
zurückgegeben. Im oberen fall also "Hallo Welt!".

Einfache Arithmetik

Bei Common Lisp werden die Operatoren vorangestellt.
Dies ist auch als umgekehrt Polnische notation bekannt.

(+ 2 2)
> 4